Altonaer Manifest

Für eine sozial gerechte Stadtentwicklung

Altonaer Manifest

Für eine sozial gerechte Stadtentwicklung

Kolbenhof e.V.
ZIELE & SINN

Stand: April 2013

Kolbenhof e.V.

Kolbenhof e.V.

Wer sind wir?

Die Mitglieder des Kolbenhof e.V. sind mit Ihren Gewerbebetrieben Mieter in der Friedensallee 128 dem ehemaligen Kolbenschmidt Gelände.

Es handelt sich um einen bunten Mix aus verschiedensten Gewerken. Hier auf dem Gelände hat nicht nur der Tischler oder Kaffeeröster sondern auch die Filmausstatter, der Sportwagenservice und die Motorradwerkstatt ebenso wie das Fotoatelier, der Speziallist für französische Oldtimer, das Tonstudio, das Plattenlabel ein Getränkehandel, ein innovativer Reiseveranstalter mit Busbetrieb sowie die Schulungsräume der Wildtierstation Hamburg und viele andere mehr eine neue Heimat gefunden.

Die Betriebe wurden aus verschiedenen Gründen hier Mieter. Einige wurden an ihren alten Standorten im Stadtteil teilweise kurzfristig gekündigt und brauchten schnell eine Alternative. Andere kamen wegen der vergleichsweise günstigen Miete. Um Ihre Dienstleistungen und Produkte der Bevölkerung weiterhin zu den gewohnt günstigen Preisen anbieten zu können, sind bezahlbare Gewerbemieten notwendig. Für „Start ups“ war es die Geburtsstunde einer neuen Unternehmung, die hier durch Bezahlbarkeit möglich wurde.

Was haben alle Mitglieder gemeinsam?

Es handelt sich um kleine Unternehmungen. Alle sind Inhaber geführt und haben bis zu fünf Angestellte und Auszubildende. Das Ablaufdatum aller Mietverträge auf dem Gelände ist der 31.12.2013.

Welche Ziele hat der Verein?

Ziel des Vereins ist der Erhalt von Kleingewerbe im Stadtteil auf dem Gelände. Als Gegenpol zur Monokultur von Deichmann, McDonald´s, Mediamarkt, Balzac, Praktiker, KiK, Auto Unger & Co. müssen kleine Unternehmen aus dem Stadtteil eine Chance erhalten, weiter zu existieren. Der Verein möchte darüber hinaus Kunst und Kultur im Stadtteil ein neues zu Hause geben. Auf dem Gelände sollen Freiräume geschaffen werden, die an anderer Stelle im Stadtteil verschwunden sind. Die Bezirkspolitik hat es in den letzten Jahren versäumt im Baurecht nicht nur auf die Bedürfnisse der Investoren, sondern auch auf die der Bevölkerung zu achten. Ateliers, Flohmärkte und Public Viewing können genauso wie Konzerte und Kinderfeste dem Stadtteil kleinteilige Qualität zurückgeben, die andernorts Hochpreisigkeit und Exklusivität weichen musste. Vielfältigkeit des Kleingewerbes macht auch die Lebensqualität eines Stadtteils aus.

Wir suchen Fördermitglieder!
Weitere Infos unter: http://kolbenhof.org

 

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